Regionenschaufenster
Die steirischen Impulszentren sind Spitzenreiter bei Innovations- und Technologieorientierung der eingemieteten Firmen. Der Anteil an innovativen Firmen in den einzelnen Zentren liegt weit über dem österreichischen Durchschnitt. Nachgewiesen ist, dass Technologieunternehmen im Vergleich zu anderen Unternehmen höhere Wachstumspotenziale und geringere Ausfallsquoten aufweisen und für den Strukturwandel und für die Steigerung der Exportquote wichtig sind.
Die Steiermark hat als Pionier mit dem Technologiepark Graz bereits im Jahre 1986 das erste Impulszentrum Österreichs geschaffen und dann Schritt für Schritt ausgebaut.
Wesentliche Ziele und Wirkungen der Impulszentren
1) Unterstützung technologieorientierter Unternehmensgründungen durch
- Motivationsveranstaltungen (Businessplanwettbewerbe, Wettbewerbe „beste Geschäftsidee“, Gründertage, Teilnahme an Gründermesse etc.)
- Informations- und Kontaktvermittlung bzw.
- Beratungsleistungen
Ergebnis:
- 50 % der Unternehmen in den Impulszentren starten als Unternehmensgründer
- 76 % dieser Unternehmensgründer überleben die ersten 5 Jahre
2) Stärkung der Regionen
- Durch die Vernetzung der regionalen Wissensträger und Betriebe entstehen Kooperationen und Wertschöpfung.
- Darüber hinaus werden regionale und grenzüberschreitende Kooperationsprojekte initiiert und durchgeführt.
- Generell schaffen die Impulszentren ein innovatives unternehmerfreundliches Klima als Basis für Betriebsansiedelungen.
- Impulszentren entwickeln auch wirkungsvolle Maßnahmen gegen Abwanderung und bringen Möglichkeiten der Neuorientierung für ländliche Bevölkerungsschichten.
Ergebnis:
- Aktuell gibt es rund 3.900 Arbeitsplätze in den steirischen Impulszentren
- Zahlreiche Aussiedelungen von Betrieben aus den Impulszentren, die sich in der Region niederlassen und dadurch weitere Arbeitsplätze schaffen
- Mehr als 60 % der Firmen kooperieren mit Forschungseinrichtungen (sonst nur 10 – 20 %)
- 75 % der Firmen kooperieren beim Innovationsprozess mit anderen Firmen (Österreich Durchschnitt 12,9 %)
3) Unterstützung von innovativen wachstumsorientierten Technologieunternehmen durch
- Informations- und Technologietransfer durch Vernetzungsveranstaltungen (Firmenmeetings etc.) und Qualifizierungs-veranstaltungen (Fachworkshops zu speziellen Themen wie z. B. Controlling und Marketing etc.)
Ergebnis:
- Durchschnittliches jährliches Umsatzwachstum der Unternehmen von 27,1 %
- Mitarbeiterwachstum von jährlich 14,1 %
- 2 von 3 Unternehmen in den Impulszentren sind „innovativ“ (Firmen die Produkt- bzw. Verfahrenserneuerungen auf dem Markt umsetzen)
- 11 % der innovativen steirischen Betriebe kommen aus Impulszentren
- 50 % aller in die Steiermark vergebenen nationalen Innovationspreise (Staatspreise für Innovation, Wirtschaftszeitschrift „Gewinn“ - Wettbewerb) wurden von Impulszentrenfirmen gewonnen
- Technologieparkfirmen geben mit rund 17 % ihres Umsatzes wesentlich mehr für Forschung und Entwicklung aus als etwa die Medizin-, Elektronik- oder Nachrichtentechnikindustrie, die rd. 8,5 % in die Forschung investiert.
- Rund 50 % der Beschäftigten in den Zentren sind HTL, FH oder Uni Absolventen (der Österreichdurchschnitt lt. ÖStat liegt bei rund 8,5 %).
4) Maßgeschneiderte Infrastruktur durch
- die Bereitstellung dieser maßgeschneiderten Infrastruktur finden junge Unternehmen in den Impulszentren günstige Startbedingungen.
- Die Vorteile der Einmietung in Zentren sind die Verfügbarkeit von modernen Mieträumen, gemeinsame Werbeaktivitäten, informelle Kontakte zu anderen Mietern, optimale Infrastrukturausstattung (Seminarräume, Informationstechnologie, Internet, Videokonferenzsysteme etc.), Kontakte zu Forschungseinrichtungen und räumliche Flexibilität, laufend Informationen durch das Center Management.
Ergebnis:
- 30 Impulszentren derzeit in der Steiermark
- rund 148.000 m² vermietete Fläche
- für rund 460 Mieter
- bisher getätigtes Gesamtinvestitionsvolumen von rund 200 Mio. Euro
Die steirischen Impulszentren sind somit:
- Gründungsmotoren
- Innovationsmotoren
- Jobmotoren
- Wachstumsmotoren
für die Firmen und die steirischen Regionen.














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